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Buch

Es hätte sie sein können

Ein verlorener Hund führt zu einer vermissten Frau und einem Haus mit dunklen, vergrabenen Geheimnissen in Lisa Jewels neuestem fesselnden Thriller.

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"Her könnte es auch sie gewesen sein": Eine tiefgehende Analyse von Lisa Jewells packendem Thriller

Lisa Jewell, ein Name, der für fesselnde psychologische Spannung steht, hat mit ihrem neuesten Roman "Her könnte es auch sie gewesen sein" (Originaltitel: "It Could Have Been Her") erneut eine Meisterklasse in Sachen Suspense geliefert. Dieses Buch ist weit mehr als nur ein "Whodunit"; es ist eine labyrinthartige Erkundung von vergrabenen Geheimnissen, traumatischen Vergangenheiten und den verstörenden Verbindungen, die Menschen – oft auf unerwartete und gefährliche Weise – aneinanderknüpfen. Im Kern erzählt es eine Geschichte, die mit einem einfachen, fast alltäglichen Ereignis beginnt – einem verlorenen Hund – und sich schnell zu einer beklemmenden Untersuchung entwickelt, die die Protagonistin Jane Trevally zwingt, sich einer Vergangenheit zu stellen, die sie längst begraben zu haben glaubte.

Der Aufhänger: Ein verlorener Hund, ein vermisstes Mädchen, ein Spukhaus

Die Erzählung beginnt an einem scheinbar friedlichen Tag für Jane Trevally. Während sie mit ihren Hunden auf ihrem weitläufigen Landsitz spazieren geht, taucht plötzlich ein kleiner, weißer Terrier auf, allein und ohne Besitzer. Der Hund ist offensichtlich verloren, und Jane, eine mitfühlende Seele, macht sich sofort Sorgen. Ihre Besorgnis wächst, als sie erfährt, dass das Teenager-Mädchen, das sich um den Terrier gekümmert hatte, nun als vermisst gemeldet wird. Dies ist nicht nur ein Fall eines streunenden Tieres; es ist der Katalysator für ein viel größeres, finstereres Mysterium. Jane, angetrieben von einem Pflichtgefühl und vielleicht einer tieferen, unbewussten Verbindung, bietet an, den Hund zum registrierten Besitzer zurückzubringen. Die Reise führt sie stundenlang nach London, zu einem heruntergekommenen Anwesen namens Thornwood,